Tatsächlich waren es vermutlich 60 – 65km. Wir haben sämtliche Umwege mitgenommen, die man irgendwie hätte mitnehmen können.
So in etwa sah der Weg aus, den wir einschlugen. Eine kurze Strecke führte auch direkt am Rhein entlang, wusstet Ihr, dass es dort total viele Schwäne gibt?! Ganze Horden haben sich dort getrollt.
Auf dem Weg ins hübsche Bühl musste ich feststellen, dass die Landschaft dort bezaubernd ist. Obstbäume am Straßenrand luden stets zu einer Pause mit frisch gepflückten Kirschen ein.
In Bühl haben wir in einem Kloster übernachtet. Eine absolut traumhafte Anlage! Die Unterkunft dort ist sehr empfehlenswert. Die Räume sind großzügig, es ist ruhig, alle sind freundlich, es ist zudem sehr günstig und es gab ein reichhaltiges Frühstück inklusive!
Nach diesem ersten Radtag hat mein Hinterteil mit mir geschimpft. Müsste ich es übersetzen würde es vermutlich so lauten: “Bist Du völlig irre! Du bist untrainiert, wie kannst Du da 60km am Stück fahren, das halte ich doch nicht aus. Mach das bloß nie wieder. Du wirst schon sehen, was Du morgen davon hast, dann zahle ich es Dir heim! Haha!”- So oder so in etwa hat mein Gesäß mit mir gesprochen, und ja, es hat sich gerächt…




